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Hier die Lösung: es ist ein Rahmen für die Schiebetüren vor den Batterien und für die Schottverkleidung im Motorraum.


Die Verkleidungen bestehen aus schwerentflammbarem und feuchtigkeitsgeschütztem Fußboden-Laminat. Dahinter werden die Kabel und Schläuche zur Lärmdämmung zwischen zwei Lagen Noppenschaumstoff durch das Schott geführt.


Die Starterbatterien sind hinter den Schiebetüren vor umherspritzendem Kühlwasser oder sonstwas geschützt. Sie haben eine Zentralentgasung, die Schläuche werden noch durch den Lüftungsschacht nach außen geführt. Vor dem Schacht sind zwei elektrische Lüfter zu sehen. Sie sind leise und für harte Einsatzbedingungen gebaut, z.B. in Salznebel.


Die Tankventile und Schläuche sind durch diesen Kasten geschützt. Er läßt sich mit wenigen Schrauben abbauen, die Klappdeckel fehlen aber noch.


Unter großzügigem Einsatz von Pantera sind die Kabeldurchführungen ins Schott geklebt. Der provisorische Kabelsalat bleibt noch bis zur nächsten Probefahrt.


Die andere Seite sieht schon besser aus.



Die Getriebeölkühlung hat ein Überdruckventil bekommen. In kaltem Zustand hatte sich mehr Druck aufgebaut als erwartet, und damit sollen die Kühlflächen nicht belastet werden.


Die Nachfragen bei mehreren Propellerfirmen zum Problem Propellersingen brachten keine Lösung. Der Propeller habe schon einen "Anti-Sing-Schliff", mehr kann man da nicht machen, außer einem neuen Propeller natürlich. Also selber ran und ausprobieren. Das Profil der Abrißkanten wurde in eine andere Form gehämmert und geschliffen, um mehr Druck auf die Kanten zu bekommen und damit das Schwingen zu dämpfen. Hoffentlich hilft`s! Wo wir schon beim Ausprobieren sind: Der Propeller wurde wie der Rumpf mit Zinksilikat beschichtet. Mal sehen, wie es sich auf Bronze verhält.


Zwischendurch noch ein bisschen am Steuerstand geplant...

An den meisten Baustellen herrscht im Moment ein Planungsrückstand.


Die vordere Schiebetür hat innen einen Holzrahmen bekommen, worauf dann noch die Dichtung geklebt wird.


passagemaker.de

Die Glasscheibe ist natürlich auch drin. Jetzt fehlen noch die Führungsrollen.


Eine Schiebetür ist schwierig dicht zu bekommen. Als einfach zu bauende Lösung haben wir Schrauben gewählt, mit denen man bei Bedarf die Tür in die Dichtung ziehen kann.


Hinter den Aluwinkeln sitzen Edelstahlmuttern. Ein Gewinde nur im Alu würde wohl nicht lange halten.
Die Bewegung der Tür zur Dichtung hin muss natürlich von den Führungsrollen und dem Schloss ermöglicht werden. Das Ganze mit nicht zu wenig aber auch nicht zu viel Spiel, denn klemmen und klappern soll die Tür ja nicht.


Die Planung am Rigg nähert sich dem Ende. Der Mast soll nun doch Salinge bekommen, sonst werden die Kräfte zu hoch. Rechts im Bild sind Dreiecke zum zeichnerischen Ermitteln von Kräften.
Die Anordnung der Bäume für die Stabilisatoren (sog. Flopperstopper) war das größte Problem. Sie sollten nicht wie üblich bei Nichtgebrauch senkrecht nach oben geklappt werden mit all den Handlingschwierigkeiten. Unsere Lösung soll das Hantieren damit wesentlich vereinfachen, aber davon später.


www.nordhavn.com

Wer mit den Stabilisatoren nichts anfangen kann: Hier eine Nordhavn 46 mit Flopperstoppern in Aktion. An den Auslegerbäumen werden Schwimmer durchs Wasser gezogen, welche das Rollen des Bootes um ca. 2/3 reduzieren. Ein echter Komfortgewinn!


passagemaker.de

Im Cockpit gibt es jetzt eine zentrale Winsch. Mit ihr werden sämtliche Fallen, Schoten usw. bedient.


cicadasails.com

Das Segel ist fertig: 40 m², geschnitzt von Stuart Brown. Er hat auch schon Segel für arabische Regatta-Dhaus gefertigt, welche eine ähnliche Form haben.

© 2012 www.kaniva.de
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